Hotels & Hotelketten im Asien-Pazifik-Raum (2018)

31/01/2019

Bisher gab es bereits zwei Ausgaben für Europa sowie eine Ausgabe Lateinamerika. Dies ist unsere erste Ausgabe des Berichts Hotels & Hotelketten  im Asien-Pazifik-Raum – ausgenommen China. Der chinesische Markt ist so umfangreich und undurchsichtig, dass wir ihm einen separaten Report widmen werden.

Für die Erstellung der Berichte haben unsere Büros ihre eigene Datenbank aufgebaut, worin zwischen internationalen und kleineren einheimischen Hotelbetreibern unterschieden wird.

Folgende Werte wurden in allen Ländern mit einheitlichen Vorgaben und Standards eruiert:

  • Total Anzahl Kettenhotels
  • Total Anzahl Zimmer Kettenhotels
  • Durchschnittliche Grösse Kettenhotels (Anzahl Zimmer)
  • Total Hotelbestand des Landes
  • Total Hotelzimmerbestand des Landes
  • Durchschnittliche Betriebsgrösse (Anzahl Zimmer)
  • Penetrationsrate Kettenhotels % Hotels
  • Penetrationsrate Kettenhotels % Zimmer
  • Anzahl vertretener Hotelmarken
  • Einheimische Hotelmarken
  • Internationale Hotelmarken
  • Franchisebetriebe/Drittbetreiber
  • Internationale Kettenhotels
  • Einheimische Kettenhotels
  • Zimmerzahl in internationalen Kettenhotels
  • Zimmerzahl in einheimischen Kettenhotels

In dieser ersten Ausgabe haben wir 11 Märkte durchleuchtet: Australien, Hongkong, Indien, Indonesien, Japan, Malaysien, Neuseeland, Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam.

Eine Erkenntnis aus dem europäischen Bericht trifft auch auf diese Region zu: Kettenhotels sind wesentlich grösser als privat geführte Betriebe. 2017 verfügte das durchschnittliche Kettenhotel über 164 Zimmer, Privatbetriebe hingegen nur über 52.

Wir schätzen die Gesamtgrösse dieses Marktes auf knapp über 120‘000 Hotels mit rund 4 Millionen Hotelzimmer. Ketten machen lediglich 7,45 % des Hotelbestandes aus (9‘676), mit gut 1,4 Millionen Zimmern jedoch 34 % des Zimmerbestandes. Das beste Beispiel hierfür ist Japan, wo Hotelketten über 5,3 % vom Gesamtbestand an Hotels verfügen, welche aber 33 % des gesamten Zimmerangebots beisteuern. In anderen Märkten hingegen ist die Sättigung höher. In Singapur, z.B., sind 55 % aller Hotels einer Kette angehörig und deren Zimmeranteil am Gesamtbestand beträgt – für Europa unfassbare – 88 %.

Insgesamt sind in der Region 1‘511 Hotelmarken vertreten, 861 davon einheimisch und 650 international. 2‘980 Hotels mit 532‘174 Zimmern werden unter diesen 650 internationalen Marken betrieben. Im Portfolio der 861 einheimischen Marken finden sich 6‘616 Hotels mit total 881‘429 Zimmern.

Kennzahlen der Märkte

Total Kettenhotels

Total Zimmer Kettenhotels

Penetrationsrate (Hotels)

Australien 1’732 154’651 14,0 %
Hongkong 186 58’670 10,8 %
Indien 1’251 133’357 34,4 %
Indonesien 1’223 175’659 6,5 %
Japan 2’624 468’376 5,3 %
Malaysien 508 95’831 10,2 %
Neuseeland 260 25’000 48,2 %
Philippinen 283 39’993 16,7 %
Singapur 227 56’092 55,0 %
Thailand 1’023 156’579 6,6 %
Vietnam 356 50,686 1,7 %

Um den vollständigen Bericht inklusiver aller Ländertabellen (auf Englisch) zu erhalten, klicken Sie bitte hier.

Lesen Sie auch Hotels & Hotelketten in der Schweiz, 2018.

Anzahl der Hotelmarken im Asien-Pazifik-Raum

Michaela Wehrle – Zertifizierte Suchmaschinen Marketing Expertin

12/12/2018

Wir gratulieren Michaela ganz herzlich zum erfolgreich abgeschlossenen FH Lehrgang zur Suchmaschinen Marketing Expertin.

Sie hat im letzten Jahr viel Schweiss und Zeit investiert, um sich fundierte Kentnisse in diesem sehr spezialisierten Bereich anzueignen. Dieses Fachwissen wird nicht nur dem Horwath HTL Netzwerk zugute kommen, sondern soll auch Kunden helfen Ihre Präsenz im Internet zu stärken.

SEO gewinnt zunehmend an Bedeutung und wir freuen uns ein Mitglied mit akademischer Ausbildung in dieser Fachrichtung im Team zu haben.

Mehr zu Michaelas Biografie finden Sie hier.

 

Zertifizierte Suchmaschinen Marketing Expertin, FH Salzburg

Daniel Köppel verstärkt das Team von Horwath HTL Schweiz

03/12/2018

Mit über 30 Jahren internationaler Hotelerfahrung in Europa und Asien wird Daniel ein grosse Stütze für das Schweizer Team sein. Seine Hauptaufgaben werden im Bereich datengestützte Umweltmangementsysteme für Hotellerie- und Tourismuskonzepte sein. Zudem wird er das Team in allen anderen Agenden unterstützen.

Daniel hat die Hotelfachschule Belvoirpark erfolgreich abgeschlossen, mehrere Lehrgänge an der Cornell Universität absolviert und schlussendlich sein Fachwissen mit einem Master in Umwelttechnologie an der Fachhochschule Nordwestschweiz erweitert.

Mehr Information über Daniel Köppel finden Sie in seinem Profil.

Daniel Köppel verstärkt das Team von Horwath HTL Schweiz

Definition & Nutzen von Hotel Asset Management

25/07/2018

Wenn Sie Hotels entwickeln und weiterverkaufen, erübrigen sich die nächsten Zeilen und Erklärungen. Beabsichtigen Sie ein Hotel zu kaufen oder in ein Hotel zu investieren, empfehlen wir weiterzulesen.

Der Hotel Asset Manager (kurz HAM) ist das Bindeglied und Vermittler zwischen dem Hotelbesitzer und der operativen Führung des Betriebes. Rechtlich verbunden sind diese zwei Parteien durch einen Mietvertrag (fix oder variabel) oder einen Managementvertrag. Der HAM stellt sicher, dass die Vertragsvereinbarungen eingehalten und umgesetzt werden.

Ziel eines jeden Besitzer ist es, den Wert seiner Immobilie zu steigern oder zumindest zu erhalten. Um diesen Wert festzustellen werden Wertberechnungen grundsätzlich basierend auf dem Ertragswert als Teil des Marktwertes errechnet.

Somit gilt es den Ertragswert, wenn immer möglich zu steigern. Dabei unterstützt der HAM den Betreiber mit Rat und Tat. Das monatliche Monitoring hilf die eigene Leistung mit den gesetzten Zielen, dem Markt und den Mitbewerbern zu vergleichen. Das Messen der Zufriedenheit der Gäste aber auch der Mitarbeiter tragen wesentlich zum Image des Betriebes bei und stellt einen Wert dar, der oft unterschätzt wird.

Werden Abweichungen in negativer Hinsicht festgestellt erarbeiten die Hotel Asset Management Spezialisten gemeinsam mit dem Hotelbetreiber Massnahmen und Korrekturen, welche die gewünschten Ergebnisse erzielen.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil ist der Zustand des Betriebes. Werden die für den nötigen Unterhalt vereinbarten Mittel angespart und gemäss dem Renovations- und Investitionsplan eingesetzt? Jahrelange Erfahrung und entsprechende Kontakte können helfen, mit denselben Mitteln mehr zu erreichen als vorgenommen und somit den Wert weiter zu steigern.

All diese Faktoren müssen verständlich und zeitnah kommuniziert werden und die Beratung kann im HAM Bereich auf Fachleute aus beiden Bereichen zählen und stelle somit sicher, dass das gegenseitige Verständnis vorhanden ist und bleibt.

Sehen Sie sich unsere Asset Management Produkte an.

Hotel Asset Management von Horwath HTL Schweiz

Wozu brauche ich eine Machbarkeitsstudie?

07/06/2018

Es gibt viele Gründe warum eine Machbarkeitsstudie sinnvoll ist, je nach Ausgangssituation des Auftraggebers. Unter dem Strich läuft es jedoch immer auf die Überprüfung der Wirtschaftlichkeit einer Unternehmung hinaus, welche mit wissenschaftlicher Methodik vorgenommen wird.

Professionelle Entwickler, zum Beispiel, möchten ein Hotelprojekt – ob als Einzelimmobilie oder als Teil einer grösseren Überbauung – nicht im Bestand halten, sondern entweder bereits als fertiges Projekt oder nach Fertigstellung an einen Investor veräussern. Um einen Investor für ein Projekt/Hotel zu begeistern, muss der Entwickler in der Regel diverse Unterlagen erarbeiten: Zuallererst müssen der Standort und die dort zugrundeliegenden Marktbedingungen eine wirtschaftlich sinnvolle Hotelentwicklung zulassen. Die unabhängige Machbarkeitsstudie wird dies überprüfen. Eine positiv ausfallende Studie wird sodann als Basis für die Selektion des künftigen Hotelbetreibers herangezogen. Steht der Hotelbetreiber fest, wird mit ihm gemeinsam die architektonische Planung ausgeführt, um die Baukostenkalkulation zu erstellen und die Baugenehmigung zu beantragen. An dieser Stelle kann die Machbarkeitsstudie nochmals an die definitiven Kosten angepasst werden, bevor potentielle Investoren angesprochen werden.

In diesem Szenario erfüllt die Studie also drei Aufgaben: 1) grundsätzliche Abklärung ob eine Hotelentwicklung am geplanten Standort sinnhaft ist, 2) als Basis für das Ausschreibungsverfahren zur Betreibersuche und letztendlich 3) als Basis für das Investoren-Memorandum.

Institutionelle Investoren, Family Offices und Hotelbetreiber beauftragen unabhängige Machbarkeitsstudien um eine Entscheidung mit einer zweiten Meinung abzusichern oder um die potentielle Wertenwicklung der Immobilie zu ermitteln.

Eine Machbarkeitsstudie macht aber auch für private Hoteliers und Investoren Sinn, unabhängig davon, ob es sich um einen Neubau oder eine Erweiterung bzw. Neupositionierung eines bestehenden Betriebs handelt. Einerseits kann eine objektive Sicht von aussen neue Ideen einbringen, Schwachstellen im Vorhaben aufdecken sowie Empfehlungen zu Änderungen und Ergänzungen beinhalten. Andererseits werden unsere Studien von Finanzinstituten anerkannt und können als Grundlage zu Kreditverhandlungen herangezogen werden.

Im schlimmsten Fall kann Sie eine negativ ausfallende Studie vor grösserem finanziellen Schaden bewahren.

Sehen Sie sich unsere  Dienstleistungen im Bereich Hotelplanung & -entwicklung an.